Seit Erscheinen von Windows 10 ist es vorbei mit der Abschaltung der automatischen Updates. Die automatischen Updates können zugegebenermaßen schon anstrengend sein, weil sie sich naturgemäß immer dann melden, wenn es gerade nicht passt.

Andererseits ist die Update-Politik von Microsoft auch nachvollziehbar. Denn viele haben in der Vergangenheit Updates einfach nicht installiert. Wir hören dann immer so Argumente wie „ein Bekannter hat gesagt…“ oder „nee, das will ich nicht“. Man sollte sich einmal damit beschäftigen warum Updates angeboten werden. Es werden nicht nur Erweiterungen eingespielt, vor allem sollen Sicherheitslücken gestopft werden.

Diese selbsternannten Experten schimpfen dann auf Microsoft und Windows, dass es unsicher sei und instabil. Sicher ist das eine oder andere verbesserungswürdig. Aber was ist schon perfekt. Schließlich kann ich aber einen Autohersteller nicht dafür verantwortlich machen, wenn wegen fehlendem Öl der Motor kaputt geht. Nichts anderes ist das bei einem Betriebssystem. Auch Linux und Mac Systeme erhalten unter anderem aus Sicherheitsgründen System-Updates.

Aus diesen Gründen hat Microsoft wohl entschieden die Installation von wichtigen Updates regelrecht zu erzwingen. Einzige Möglichkeit die automatischen Updates zu verhindern, ist das Deaktivieren des Update-Dienstes.

Dann allerdings kann man die Updates auch nicht mehr manuell durchführen. Man muss diesen Dienst dann vorher wieder starten. Was wiederum bedeutet, dass es dann wieder nicht gemacht wird. Keine Zeit oder schlicht vergessen werden dann zwangsläufig die Argumente sein.

Was also tun?

Windows lädt die Updates im Hintergrund herunter und installiert sie selbstständig. Meistens bekommt der Nutzer dann eine Meldung das Windows neu gestartet werden möchte. Möchten Sie das nicht, macht es Windows nach zwei oder drei Tagen automatisch. Wenn wir diese Meldung bekommen, nutzen wir Zeiten wie die Mittagspause zum Beispiel. In dieser Zeit nutzt den Rechner ohnehin niemand, also warum soll er dann nicht solche Aufgaben erledigen.

Zweite Möglichkeit: In der Regel kommen die Updates am so genannten Patchday. Der liegt meistens in der Mitte der zweiten Woche im Monat. Über Start>>Einstellungen>>Updates und Sicherheit kann man prüfen ob neue Updates zur Verfügung stehen. Braucht man dann den Rechner mal eine Stunde nicht, kann man die Installation vorher auslösen und alles ist erledigt, wenn man wieder daran arbeiten möchte.

Fazit:

Es ist auf jeden Fall zu empfehlen die Windows Updates zu installieren. Auch wenn es lästig erscheint ist es doch notwendig. Außerdem sind die monatlichen Updates nicht sehr groß, wenn sie regelmäßig installiert werden. Ist das System aktuell, muss meist nur wenig an Daten heruntergeladen werden. Dann dauert der Vorgang auch nicht all zu lang.

Verwenden Sie Pausen, um solche Aufgaben zu erledigen. Einmal angeschupst installiert Windows alle Updates und startet danach automatisch neu, wenn es niemand verhindert. Dann ist das ganze ohne große Unterbrechung erledigt und das System ist aktuell. Größere Upgrades brauchen natürlich Ihre Zeit und sollten geplant durchgeführt werden.

 

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